Energie, Umwelt, Ortsentwicklung, Verkehr

 

Umwelt und Energie

 

Eine intakte Umwelt ist Grundlage für Lebensqualität, Gesundheit und Wohlbefinden – diese ist für die jetzige und die nachfolgenden Generationen zu bewahren. Zu einer aktiven und ambitionierten Umweltpolitik  gehören zur Erhöhung der Energieeffizienz Maßnahmen zur Energieeinsparung sowie der Ausbau Erneuerbarer Energien.

  • Wir wollen Erneuerbare Energien konsequent fördern! Zur Information darüber sollen Energieberatungen angeboten und spezielle Informationsveranstaltungen wie beispielsweise „Energiemessen“ stattfinden. Die Arbeit des Energietisches wird fortgeführt und intensiviert. Auch über die geförderten Programme soll informiert werden.
  • Die Öffentlichkeitsarbeit zu diesem Thema wird optimiert, und eine Kooperation mit den Schulen geprüft.
  • Gemeindeeigene Gebäude müssen energetisch optimiert werden, um den Anforderungen der Zukunft gewachsen zu sein. Rathaus, Hallenbad und gemeindeeigene Wohnungen dienen als gutes Beispiel und Anschauungsobjekt für Haus- und Wohnungseigentümer in unserer Gemeinde.
  • Die Kommune bezieht nur noch Ökostrom und unterstützt nicht die Atomkonzerne!
  • Wir schaffen Beteiligungschancen für Bürgerbeteiligungen, z.B. durch Kooperation mit Energiegenossenschaften. 
  • Bebauungspläne sollen sich in der Ausrichtung an der aktiven und passiven Sonnenenergienutzung orientieren.
  • Kommunale Neubauten in der Kommune sollen nur noch als Passivhäuser bzw. Plus-Energie-Häuser erstellt werden. Damit setzen wir um, was die EU als verbindlichen Standard ab dem Jahr 2019 beschlossen hat. Dazu werden Fördermittel vom Bund erschlossen.
  • Die Vorschläge der AGENDA 21-Projekte müssen kommunalpolitisch eine größere Rolle spielen. Wir wollen, dass die Themen auf die Tagesordnung der Ausschüsse und der Gemeindevertretung gesetzt werden.
  • Wir wollen keine weitere Zunahme der Lärmemissionen durch Flugzeuge, LKW/Pkw – Verkehr und den Eisenbahnverkehr.
  • Wir wollen die vielfältigen Naturräume in Münster, Altheim und Breitefeld erhalten und schützen. Die wertvollen Biotope brauchen Pflege, die durch ehrenamtliches Engagement (z.B. NABU)erbracht wird und wichtiger Bestandteil des aktiven Naturschutzes sind. Wir unterstützen die nachhaltige Entwicklung im Naturschutz.

 

Verkehr - Mobilität

Unser Ziel ist eine umweltverträgliche Mobilität. Die gute  Erreichbarkeit der Zentren und der Region insgesamt ist ein wichtiger Standortfaktor. Mobilität befindet sich in einem fortlaufenden Wandlungsprozess, zu dem auch ein verzahnter Mobilitätsraum gehört.

Wir fordern für Münster, Altheim und Breitefeld Optimierungen, aber auch eine Verbesserung der überregionalen Verkehre.

  • Wir werden uns für gekennzeichnete Überwege auf stark befahrenen Straßen einsetzen.(Beispiel:  die Friedrich-Ebert-Straße muss geprüft werden, wie durch Übergänge die sichere Querung für Kinder und ältere Mitbürger möglich wird)
  • Das Schulwegekonzept muss überarbeitet werden. Neue Wohngebiete müssen einbezogen werden (Beispiel: Altheim vom Leiterheim zur Grundschule)
  • Die Übergänge müssen für Rollatoren- und Rollstuhlfahrer abgesenkt werden. Die Bürgersteige dürfen nicht von parkenden Autos blockiert werden. 
  • Der Ortsteil Breitefeld wird für Radfahrer angeschlossen und beleuchtet. Langfristiges Ziel ist: Ausbau der Brücke über die B45. 
  • Der Parkplatz auf der Nordseite des Bahnhofs in Altheim wird ausgebaut und an einen Radweg angeschlossen.
  • Das Radwegenetz ist zu prüfen und ggf. auszubauen
  • Die neuen Wohngebiete sollen an den ÖPNV angeschlossen und die Haltestellen barrierefrei ausgebaut werden.
  • Wir fordern eine Optimierung der Bahn- und S-Bahn-Verbindungen nach Darmstadt, Frankfurt und Aschaffenburg(Ausbau, Takterhöhung und Spätverbindung)
  • B26 – falls der Ausbau kommt, dann fordern wir umfassenden Lärmschutz

 

Ortsentwicklung 

Wir wollen die in der Rürup-Studie aufgezeigten Perspektiven für unsere Gemeinde und die Ergebnisse der Planungsgruppe Darmstadt aus dem Jahr 2003 fortschreiben. Außerdem soll ein von den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde mitgestalteter Ortsentwicklungsplan für das nächste Jahrzehnt entstehen. Dabei ist auf die Belebung der Innenkommune zu achten und dem demographischen Wandel Rechnung zu tragen.

  • Für eine nachhaltige zukunftsorientierte Ortsentwicklung brauchen wir einen Bebauungsplan für die Darmstädter Straße. Damit erreichen wir eine harmonische, einheitliche städtebauliche Gestaltung. Mit einer Bauleitplanung im alten Ortskern schaffen wir keine zusätzlichen Vorschriften und Einengungen, sondern geben den Eigentümern und Investoren gerade mehr Chancen und Möglichkeiten einer optimalen Objektentwicklung.
  • Der Rathausplatz muss wieder zum Mittelpunkt und Treffpunkt innerhalb der Gemeinde werden. Das gelingt nur durch eine Umgestaltung in enger Zusammenarbeit mit den Anliegern des Rathausplatzes. 
  • Insgesamt muss es im Ort wieder mehr Einkaufsmöglichkeiten geben, insbesondere im Norden von Münster und in Altheim. Dafür ist eine aktive Standortmarketing-Politik notwendig!
  • Für den Ortsteil Breitefeld und dessen Entwicklung sollen, auf Grundlage des erarbeiteten Konzepts, Handlungsempfehlungen und eine Prioritätenliste erarbeitet werden. (Beispiele: Radweg, Straßenbeleuchtung, Gehsteige, Eingangsbereich zum Breitefeld verändern,  Brückenerweiterung, Auflagen die Grundstücke nicht als Schrottplatz zu nutzen usw.)
  • Bevor neue Baugebiete ausgewiesen werden, sollen vorrangig vorhandene Baulücken geschlossen werden. Die Landschaft wird nicht weiter zersiedelt.

News Darmstadt-Dieburg

Ihr Bürgermeister

Gerald Frank 

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