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110 Jahre Internationaler Frauentag am 8. März.

Veröffentlicht am 01.03.2021 in Presse

Pandemie verschärft Ungleichheit zwischen Männer und Frauen.

Die aktuelle Corona Krise trifft Frauen besonders hart. Sie arbeiten in system-relevanten und unterbezahlten Berufen. Sie sind mit Einkommenseinbußen konfrontiert, durch Freistellung, Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit. Sie übernehmen zum überwiegenden Teil die Haus- und Familienarbeit und reduzieren dafür Ihre Arbeitszeit. Sie machen Home-Office und Home-Schooling . Die Covid-Pandemie hat die Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern noch verschärft.  Das darf so nicht bleiben.
Auf den Schultern der Frauen lasten sehr hohe Gesundheitsrisiken und wachsender finanzieller Druck und das zusätzlich zum Betreuungsaufwand und der vermehrten Arbeit im Haushalt.

In den vergangenen 110 Jahren haben Frauen viel erreicht. Und immer noch gibt es genügend Gründe für den Frauen-Kampftag.

Zur Historie:

1910: In Europa beschloss die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz, an der mehr als 100 Delegierte aus 17 Ländern teilnahmen, auf Initiative der deutschen Sozialistin Clara Zetkin am 27. August 1910 in Kopenhagen die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentages. 1912 schlossen sich Frauen in Frankreich, Schweden und den Niederlanden, 1913 Frauen in Russland der Idee an und gingen auf die Straße.

1911: Der erste internationale Frauentag fand am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA statt. Die politische Forderung war das aktive und passive Wahlrecht für Frauen. Mehr als eine Million Frauen gingen auf die Straße, eine bis dahin beispiellose Massenbewegung.

1921 und 1922: Zur Ehre der Rolle der Frauen in der Februar-Revolution wurde auf der Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen 1921 in Moskau auf Vorschlag der bulgarischen Delegation der 8. März als internationaler Gedenktag eingeführt. 1922 wurde der Internationale Frauentag erstmals in verschiedenen Ländern einheitlich begangen. Vom Frauenwahlrecht zur gleichberechtigten Teilhabe. Die zentrale politische Forderung des ersten Internationalen Frauentages 1911 war das aktive und passive Wahlrecht für Frauen.

Im Jahr 2021 schauen wir auf wichtige Errungenschaften zurück: 100 Jahre Frauenwahlrecht, 70 Jahre Gleichstellungsartikel im Grundgesetz, das Gleichberechtigungsgesetz.
Dennoch: Echte Gleichstellung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gibt es immer noch nicht. Heute geht es um die Verwirklichung der Chancengleichheit, um gleichberechtigte Teilhabe von Frauen im Erwerbsleben und an politischen Entscheidungsprozessen und gesellschaftlichen Ressourcen. In Deutschland verdienen Frauen noch immer bis zu 23 Prozent weniger als Männer. Viele von ihnen kämpfen täglich um eine Balance zwischen Familie und Beruf. Und viele Frauen wollen einen beruflichen Aufstieg und gleiche Karrierechancen wie ihre männlichen Kollegen.

Frauen sind wesentlich stärker mit niedrig(st)en Löhnen und unsicherer Beschäftigung konfrontiert. Dass Frauen im Alter von ihrer Rente leben können, setzt gute Beschäftigungschancen mit guter Bezahlung voraus.

Am Frauentag machen wir darauf aufmerksam und fordern:

  • Existenzsichernde Einkommen und Aufwertung der systemrelevanten Berufe (Klatschen reicht nicht),
  • Schließung der Lohnlücke (für gleichwertige Arbeit –gleichwertige Bezahlung),
  • bedarfsgerechte und qualifizierte Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für alle Kinder,
  • flexible Arbeitzeitmodelle.
  • bessere Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege,
  • gleiche Karrierechancen für Männer und Frauen - mehr Frauen in Führungspositionen  und Vorstände/ Aufsichtsräte und in die Politik,
  • Abschaffung der Niedriglöhne und prekärer Beschäftigung - gesetzlicher Mindestlohn erhöhen, Sozialversicherungspflicht ab der ersten Stunde,
  • Abschaffung der Lohnsteuerklasse 5, gerechtes Steuersystem,
  • Existenzsicherung für Frauen und sichere Rente von der „Frau“ leben kann.

Es gibt auch in diesem Jahr Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag - allerdings die meisten Online. Alle Termine und Informationen zur Teilnahme und Anmeldung finden Sie im Büro für Chancengleichheit des Landkreises: Mail: chancengleichheit@ladadi.de

Termin vormerken: Der digitale runde Tisch zur Landratswahl finden am 18. Mai 2021 um 19 Uhr statt.

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Ein Besuch lohnt sich, denn die SPD hat die besseren Rezepte für Münster!

Termine

Alle Termine öffnen.

05.10.2021, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Vorstandssitzung

14.10.2021, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Fraktionssitzung

21.10.2021, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Fraktionssitzung

25.10.2021, 19:30 Uhr - 21:00 Uhr Bau- und Planungsausschuss

26.10.2021, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr Haupt- und Finanzausschuss

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