SPD Münster (Hessen)

Das bessere Rezept für Münster

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Alles unter einem Dach! – Frankenbach.

Veröffentlicht am 08.02.2021 in Allgemein

So könnte das Frankenbach-Gelände aussehen.

Frankenbach, damit ist nicht ein Ortsteil von Biebertal im Landkreis Gießen gemeint, sondern ein Gelände am südwestlichen Rand von Münster, das ehemalige Göbel- oder Elima-Gelände. Jahrelang wurde dieses Grundstück von einer Automobil Logistik Firma genutzt. Jetzt hat die Gemeinde Münster die Möglichkeit, diesen Bereich städtebaulich zu entwickeln.

„Es ist auf fast auf den Tag genau zehn Jahre her, daß Frankenbach und Breitefeld schon einmal Themen einer Pressemitteilung der SPD waren.“, erinnert sich Bernd Fritsch. Nachfolgend ein Zitat aus der Mitteilung:

„Viele Chancen wurden in den letzten Jahren nicht genutzt. Z.B. das Gelände der ehemaligen Fa. Göbel. Hier empfahl das von Prof. Bert Rürup 1999 erstellte Perspektivkonzept die Umwandlung in ein Wohngebiet und die Nutzung der bestehenden Bausubstanz (Hallen) für Handwerksbetriebe. Was haben wir, eine Spedition mit hohem Platzverbrauch, viel Schwerlastverkehr und – auf die genutzte Fläche bezogen - relativ wenig Arbeitsplätze. Hier hätte die Gemeinde Einfluss nehmen können und müssen.

Oder der neue Ortsteil Breitefeld. Hervorragende Lage mit eigener Infrastruktur. Was andere Gemeinden als Filetstück betrachten würden, verkommt in Münster zum „Gammelfleisch“. Nichts hat sich getan. Betriebe, die sich angesiedelt haben, sind wieder verschwunden.“

In beiden Fällen hatte es die Gemeinde versäumt, die Flächen zu erwerben und städtebaulich zu entwickeln. Im Breitefeld ist die Lage leider nahezu unverändert. Vielleicht gelingt es dem neuen Bürgermeister dank seiner Verbindungen, daß hier endlich ein Gewerbegebiet, ein Gewerbepark entsteht, das auch den Namen verdient. Wünschenswert wäre es zum Wohle der Gemeinde.

Anders beim Frankenbach-Gelände, hier tut sich endlich was. Die HLG (Hessische Landgesellschaft), die sich mehrheitlich im Besitz des Landes Hessen befindet, hat im Auftrag der Gemeinde das Frankenbachgelände gekauft und wird es nach den Vorgaben der Gemeinde entwickeln und vermarkten.

Wir, die SPD Münster, wollen, daß hier eine „Plus-Energie-Siedlung“ mit bezahlbarem Wohnraum, dringend benötigten sozialen Einrichtungen (Kita, Seniorenwohnen, Pflege) und Gewerbeflächen entsteht, denn schließlich ist Münster als Klimaschutz-Kommune eine von acht hessischen Modellkommunen.

Wir brauchen diese Seniorenanlage mit Pflegeplätzen, Tagespflege und betreutem Wohnen. Denn auch die Bürger*innen von Münster werden immer älter und – vielleicht schneller als mancher denkt – auch pflege- und betreuungsbedürftig. In Kombination mit einem Gesundheitslotsen ergibt sich eine richtungsweisende Versorgung

Daß weitere Kita-Plätze dringend erforderlich sind, zeigen die aktuellen Zahlen. Damit die Erzieher*innen zur Entlastung der Umwelt nicht von auswärts einpendeln müssen und in der Nähe ihres Arbeitsplatzes wohnen können, sollte für sie in Münster bezahlbarer Wohnraum vorhanden sein. Ebenso ist für Wohneigentum auf dem Frankenbachgelände Platz vorgesehen.

Bezahlbarer Wohnraum wird von anderen – zwar nur für Münsterer – garantiert. Aber Im Seerich soll es nicht sein und auf dem Frankenbachgelände ebenfalls nicht, das soll reines Gewerbegebiet werden. Ja wo soll dann dieser Wohnraum entstehen? Wir, die SPD Münster, haben hier klare Vorstellungen und das bessere Rezept und sind offen, auch für Nicht-Münsterer.

Auch für mittelständische Unternehmen ist Gelände eingeplant, um vorhandenes Gewerbe zu unterstützen und neue Firmen nach Münster zu holen. Und vielleicht gelingt es der HLG, auch die brachliegenden Grundstücke zwischen den Einkaufsmärkten und der Bahnlinie zu erwerben. Dann könnten hier weitere Gewerbeflächen ausgewiesen werden.

 

Münster braucht Wohnraum, bezahlbaren Wohnraum. Über 32 % der Einnahmen der Gemeinde Münster sind der Anteil der Gemeinde an der Einkommenssteuer. Wenn junge, berufstätige Familien Münster als ihren Wohnort wählen, können wir diese wichtigen Einnahmen sichern und steigern.

Münster braucht beides, Wohnraum und Gewerbe, wenn es weiterhin ein von der IHK ausgezeichneter Wohnort für Fachkräfte bleiben will. Gewerbe im Breitefeld. Wohnraum „Im Seerich“ und bei Frankenbach.
Das ist unser besseres Rezept für Münster.

Wenn Sie zur Kommunalwahl am 14. März 2021 nicht persönlich anwesend sein können oder wegen der Corona-Pandemie Kontakte im Wahllokal vermeiden wollen, dann wählen Sie vorher einfach per Brief, denn der Briefkasten ist nicht nur die kleinste, sondern auch die sicherste Wahlkabine. Seit dem 01. Februar können die Briefwahlunterlagen angefordert werden. Wie das geht und wie gewählt wird sowie alle SPD‑Kandidat*innen und ihre Rezepte für ein noch besseres Münster finden sie auf dieser Internetseite des SPD-Ortsvereins Münster (Hessen).

Gut zu wissen: Die Gemeinde Münster sucht eine*n Klimaschutzmanager*in.

Dank der Initiative von SPD und ALMA wird es wieder einen Klimaschutzmanager in Münster geben. Im Haushalt war zunächst dafür kein Cent eingeplant. Die CDU wollte zuerst nichts und dann nur 5.000 € für Umwelt- und Klimaschutz einplanen. Die Mehrheit von SPD und ALMA beschloss, das für 2021 im Bereich der Personalaufwendungen 30.000 € und 20.000 € im Bereich der Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen eingestellt werden.

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Ein Besuch lohnt sich, denn die SPD hat die besseren Rezepte für Münster!

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