Gerald Frank einstimmig als Kandidat nominiert

Veröffentlicht am 18.09.2019 in Presse

Auf der letzten Mitgliederversammlung nominierte der SPD-Ortsverein Münster-Altheim einstimmig Gerald Frank als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 26.04.2020.
 

Bereits vor einigen Wochen hatte Bürgermeister Gerald Frank angekündigt, bei der Bürgermeisterwahl 2020 erneut anzutreten. Der SPD-Ortsverein nominierte ihn jetzt auf der Mitgliederversammlung für die Kandidatur. Das Votum war eindeutig: einstimmig - ohne Gegenstimmen und Enthaltungen. „Ich freue mich sehr über dieses klare Bekenntnis“, erklärte Frank.
 

In seiner Ansprache ließ Bürgermeister Frank die Jahre seiner Amtsausübung Revue passieren. „Ich kann nur einige Punkte berühren. Die Konsolidierung der Finanzen ist gelungen. Nach langen Jahren der Defizite ist der Haushalt seit 2016 ausgeglichen. Dem Attribut familienfreundliche Kommune wird Münster durch den konsequenten und kontinuierlichen Aufbau von Kinderbetreuungsplätzen gerecht.“ führte Bürgermeister Frank als Beispiele an.

Im Kindergarten im Rüssel wurden 24 U3-Plätze geschaffen, 13 im neuen Anbau des evangelischen Kindergartens in Altheim. 50 zusätzliche Ü3-Plätze kamen durch den AWO-Kindergarten an der Gersprenz hinzu, ebenfalls 50 durch den Neubau an der Kinderinsel. Naturpädagogische Gruppen bieten das Haus der Kinder und die Blumenkinder in Altheim mit insgesamt 45 neuen Stellen an.
„Wir sind im Ausbau weiter als die meisten anderen Kreiskommunen“, sagt Frank. Und der Ausbau gehe weiter. Zusätzliche 50 Ü3-Plätze würden bald es durch einen Neubau des katholischen Kindergartens mit Familienzentrum entstehen.

 

Ein großer Erfolg ist die Aufnahme der Gemeinde Münster in das Bund-Land-Stadtentwicklungsprogramm „Aktive Kernbereiche“, das allein die Gemeindekasse bei Infrastrukturmaßnahmen um 6,5 bis 7 Millionen Euro entlastet. Dies erleichtert auch die Bewältigung der Probleme mit den größten Sorgenkindern Rathaus und Hallenbad. Auch die städtebauliche Entwicklung des Frankenbach-Geländes, die zusammen mit der Hessischen Landgesellschaft als starkem Partner angegangen wird, wird von den „Aktiven Kernbereichen“ profitieren. Ebenso der alte Ortskern rund um die Hintergasse. Dort läuft ein 150.000 Euro schweres Fassadenanreizprogramm an, das Eigentümern bei der Instandsetzung und Renovierung von Fassaden helfen kann. Die Förderrichtlinie wurde von Bewohnern und sachkundigen Bürgern erarbeitet und dann mit dem dafür zuständigen Hessischen Wirtschaftsministerium abgestimmt.

Dies war nur eine von vielen Möglichkeiten für Bürger mitzureden und sich einzubringen. Verschiedene Workshops (AktVis zur Innenentwicklung, Gestaltung Rathausplatz) auch Ortstermine mit Bürgern zu speziellen Themen (Ersatzmaßnahmen für gefällte Bäume in der Gerhard-Hauptmann-Straße, Gestaltung des öffentlichen Bereichs und Straßenendausbau am Mäusberg, neuer Bebauungsplan für den alten Ortskern, Verkehrssituation vor Schulen). Das Angebot zum Dialog mit Bürgern hatte Bürgermeister Frank schon mit der Verdopplung der Bürgermeistersprechstunden erweitert. Früher gab es nur eine Sprechstunde in Altheim. Frank führte auch eine in Münster ein. Und die Angebote werden ungeachtet des Ortes angenommen. „Immer wieder kommen Münsterer nach Altheim in die Sprechstunde und Altheimer ins Münsterer Rathaus. Das hatte mich anfangs schon gewundert. Aber es zeigt, dass die Möglichkeit, bei zwei Terminen monatlich auswählen zu können, genutzt wird“, erklärte der Bürgermeister.

 

Weitere Schlaglichter waren kurze Einblicke in besondere Ereignisse wie der Orkan „Fabienne“ und der Waldbrand in der Tongrubenschneide, Eintreten für den Ausbau des ÖPNV (Initiative zusammen mit den Bürgermeistern von Dieburg, Eppertshausen, Rödermark und Dreieich), Umsetzung des Klimaschutzteilkonzept, Hochwasserschutz usw.
 

Gut für Klima und Kasse ist auch die Einstellung eines Klimaschutzmanagers (Stelle wird zu 65% vom Bund finanziert) und die Deklarierung zur Klimaschutzkommune. Beide Maßnahmen sind mit höheren Förderquoten durch die Ministerien verbunden.
 

„Wir freuen uns, daß Gerald Frank für eine zweite Amtszeit als Bürgermeister von Münster kandidiert. Nur mit ihm als Bürgermeister können die von ihm initiierten Projekte fortgeführt und umgesetzt werden. Auf die Unterstützung der SPD-Fraktion und des SPD-Ortsvereins kann er sich verlassen.“ kommentiert Gemeindevertreter Fritsch das eindeutige Wahlergebnis.

 

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