SPD Münster (Hessen)

Das bessere Rezept für Münster

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Mehr direkte Demokratie wagen! Gemeinsam Welle machen und informiert entscheiden.

Veröffentlicht am 01.02.2021 in Presse

So kennen wir unser Hallenbad

Am Anfang einer jeden Entscheidung steht Transparenz, um die Entscheidung zielführend treffen zu können. Die SPD Münster setzt in der Frage Hallenbad auf Basisdemokratie und die Beteiligung der Bürger*innen zum weiteren Vorgehen. Das heißt, die Bürgerinnen und Bürger von Münster treffen diese Entscheidung.

Wir von der SPD plädieren beim Thema Hallenbad für die Nutzung der direkten Demokratie. Denn die Sanierung stellt eine richtungsweisende Entscheidung dar, die die Möglichkeiten der Gemeinde Münster nachhaltig in den nächsten Jahren beeinflussen wird und alle Bürger betrifft.

Wir sind der Meinung, dass eine solche Entscheidung nur gemeinsam von allen getroffen werden sollte.

Beginnen wir zuerst mit einer Bestandsaufnahme:

2019 wurde von einem staatlich geprüften Sachverständigen die gesamte technische Anlage des Hallenbades geprüft. Insgesamt hat dieser über 90 Mängel aufgelistet.

  • Technisch veraltete Filteranlage, die zu viel Frischwasser benötigt und dadurch die Betriebskosten erhöht.
  • Erhebliche Sicherheitsmängel in der Elektrik, die aufgrund erheblicher Gefährdung für Personal und Nutzer zur Schließung geführt haben.
  • Feuchteschäden und Korrosionsschäden
  • Veraltete Lüftungsanlage
  • Unterdimensionierte Ablaufrinnen in beiden Becken
  • Nicht ausreichend rutschfester Fliesenbelag, unzureichendes Gefälle

Die Sanierung wurde Ende 2019 mit Bruttokosten von über 5,5 Mio. € geschätzt. Über das SWIM-Förderprogramm des Landes sind aktuell maximal 1 Mio. € Förderzuschüsse möglich. Die Anmeldung hierzu erfolgte ebenfalls 2019. Die Bürgermeister-Arbeitsgruppe des Landkreises zum Thema „Erhaltung der Schwimmbäder“ versucht zudem, das Land Hessen mit in die Verantwortung zu nehmen.

Zum besseren Verständnis, warum das nicht allein Münster betrifft:

Unser Schwimmbad wurde jährlich von ca. 95.000 Besuchern aus Münster, Eppertshausen, Messel, Babenhausen, Rodgau und weiteren benachbarten Gemeinden besucht. Dabei beläuft sich der Anteil der Nicht-Münster-Besucher auf ca. 60-70 %.

Lebensqualität in Münster durch das Hallenbad.

Die Möglichkeit, direkt im Ort Schwimmen zu können, ist ein großer Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität. Schwimmen fördert die Gesundheit und erholt den Geist.

Vor allem profitieren unsere Kinder vom Schwimmbad. Nicht nur in Form des Schul-Schwimmunterrichts, sondern auch als abwechslungsreiche Freizeitbeschäftigung, bei der man sich so richtig austoben kann.

Unser Schwimmbad sorgt dafür, dass Kinder schwimmen können und senkt so das Risiko des Ertrinkens.

Unsere Vereine nutzen unser Schwimmbad und die beliebten und stets ausgebuchten Aqua-Kurse steigern die Gesundheit.

„Ich selbst habe in diesen Becken meine Schwimmabzeichen absolviert und gemeinsam Geburtstage unserer Tochter im Schwimmbad gefeiert.“, erinnert sich Christian Steinmetz, Kandidat der SPD für die nächste Gemeindevertretung, gerne an die Zeit im Hallenbad.

Dagegen steht die finanzielle Situation der Gemeinde. Seit Jahren kann unser Schwimmbad nicht wirtschaftlich betrieben werden und die Gemeinde Münster muss dieses bezuschussen.

Dabei reden wir nicht über Kleckerbeträge, sondern über jährliche Mehrbelastung von bis zu einer halben Million Euro. Die Gemeinde zahlt also mehr als 5 € pro Hallenbadnutzer dazu. Und das auch für Badbenutzer, die nicht in Münster wohnen, ohne das die Nachbargemeinden, aus denen sie kommen, einen Beitrag zu den Betriebskosten des Bades leisten.

Um das Hallenbad zu sanieren und wieder eröffnen zu können, sind Brutto-Investitionen in Höhe von ca. 5,5 Mio. € notwendig. Eine Abwägung bzgl. anderer Projekte wie Ausbau und Verbesserung der Kitas, Sanierung der Gemeindewohnhäuser, Ortsentwicklung und Entwicklung Breitefeld bedarf einer gemeinsamen Entscheidung.

Lassen Sie uns deswegen mehr Demokratie wagen und gemeinsam den richtigen Weg wählen. Eine derartig richtungsweisende Investition sollte nicht parteipolitisch entschieden werden.

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Ein Besuch lohnt sich, denn die SPD hat die besseren Rezepte für Münster!

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