Sonntagsspaziergang mit Bürgermeister Gerald Frank fand großes Interesse

Veröffentlicht am 27.01.2020 in Presse

Bürgermeister Gerald Frank informiert bei seinem ersten Sonntagsspaziergang über der aktuellen Stand zum Hallenbad

Rund 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger konnte Bürgermeister Gerald Frank am vergangenen Sonntag auf dem Rathausplatz begrüßen und beim anschließenden Sonntagsspaziergang über die Kanalsanierung in der Mozartstraße, das Regenrückhaltebecken auf dem Rathausplatz, das Frankenbachgelände und das Hallenbad informieren.

Rund 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger konnte Bürgermeister Gerald Frank am vergangenen Sonntag auf dem Rathausplatz zu seinem ersten Sonntagsspaziergang begrüßen. Hier gab es ausführliche Informationen zum geplanten Regenrückhaltebecken, auf dem Rathaus­platz und zur erforderlichen Kanalsanierung in der Mozartstraße.
Bei den regelmäßig durchzuführenden Kanaluntersuchungen wurde festgestellt, daß dort der Kanal altersbedingt erhebliche Schäden aufweist, die nunmehr beseitigt werden müssen. Gleichzeitig betonte er, daß die geplante Neugestaltung des Rathausplatzes sinnvollerweise erst nach Beendigung dieser Baumaßnahme und der Fertigstellung der energetischen und technischen Sanierung des Rathauses erfolgen werde.

Vom Rathausplatz ging es zum Frankenbachgelände,  wo nach erfolgten Ankauf durch die Hessische Landgesellschaft (HLG) eine Energie-Plus Siedlung – hierbei handelt es sich um Siedlungen, die mehr Energie erzeugen, als ihre Bewohner verbrauchen - entstehen soll.

Die HLG ist eine Einrichtung des Landes Hessen, die unter anderem Kommunen in ihren städte­baulichen Entwicklungen unterstützt. Eine ihrer Maßnahmen ist die „Bodenbevorratung“ bzw. der Ankauf von Flächen auf eigene Kosten, ohne die Haushalte der Kommunen zu belasten.

Als eine von acht  Modellkommunen in Hessen bedeutet dies für Münster eine echte Pionier­leistung und Vorreiterrolle, die perfekt in das Klimaschutzkonzept der Gemeinde passt, betonte Bürgermeister Frank, der sich dem Klimaschutz als die wichtigste Zukunftsaufgabe persönlich verschrieben hat.
Auf einem Drittel des Frankenbachgeländes – so die Planungen - soll Gewerbe angesiedelt werden. Die übrige Fläche soll für den Wohnungsbau, unter anderem auch für die Erstellung von bezahlbarem Wohnraum genutzt werden. Die Errichtung einer Kita in Verbindung mit betreutem und seniorengerechtem Wohnen ist ebenfalls in den Planungen vorgesehen.
In diesem Zusammenhang unterstrich Bürgermeister Frank auch nochmal die Notwendigkeit der Schaffung weiterer Kitaplätze, zu der die Kommune gesetzlich verpflichtet ist. Dieser großen Heraus­forderung stelle er sich voller Überzeugung, wies allerdings auch auf die damit verbundenen extrem gestiegenen Kosten hin, die 2014 noch 2,7 Mio. Euro betragen hätten, im laufenden Haushalt schon mit 5,9 Mio. Euro zu Buche schlagen.

Letzte Station des Sonntagsspaziergangs war das seit letztem August leider geschlossene Hallen­bad. Hier erläuterte Bürgermeister Frank nochmal die Notwendigkeit der Schließung, betonte aber gleichzeitig, daß er all seine Tatkraft dafür einsetzen werde, daß das Hallenbad so schnell wie möglich wiedereröffnet und den Bürgerinnen und Bürgern, den Schulen und Vereinen auch dauer­haft erhalten bleibe. Die permanente bundesweite Schließung von Hallen- und Freibädern zeige aber auch ganz deutlich auf, daß die Kommunen die Kostenlast für eigene Schwimmbäder nicht mehr leisten könne und hier endlich Kreis, Land und Bund einen erheblichen Beitrag zur Kosten­deckung beitragen müsse.

Er wies darauf hin, daß auf seine Initiative hin von der Bürgermeister-Kreisversammlung eine aus acht Bürgermeistern bestehende Arbeitsgruppe ins Leben gerufen wurde, die unter anderem Vorschläge erarbeiten soll, wie die Finanzierung der Schwimmbäder auf breitere Schultern verteilt wird. Frank mahnte auch die Übernahme von Verantwortung durch das Land Hessen an. Schwimmen sei Bildungsauftrag und stehe in den Lehrplänen des Landes. Dies ist bereits in einem ausführ­lichen Brief an den hessischen Innenminister erfolgt. Ein Gespräch des Bürgermeister­arbeitskreises mit vier Landtagsabgeordnetenaus der Region ist bereits terminiert.

Zum  Abschluss seiner Ausführungen gab Bürgermeister Frank noch einen kurzen Ausblick auf den geplanten Ausbau der Darmstädter Straße, und dankte den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Teilnahme.

Nach so viel Information unter freiem Himmel fanden heißer Kaffee und Kreppel, die von fleißigen Helfern des SPD-Ortsvereins in zwei Bollerwagen mitgeführt wurden, zur Stärkung und zum Aufwärmen bei allen Beteiligten reißenden Absatz.

Weitere Spaziergänge, deren Termine noch rechtzeitig bekanntgegeben werden, sind geplant, so das Schlußwort von Bürgermeister Frank.

Ihre Meinung und Anregungen zu Themen der Gemeinde können Sie gerne der SPD-Fraktion mitteilen, entweder auf dem Kontaktformular auf der Internetseite www.spd-muenster-altheim.de oder mit Mail an fraktion@spd-muenster-altheim.de.

 

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