SPD feiert Grundrente

Veröffentlicht am 21.11.2019 in Presse

„Viele Rentnerinnen und Rentner, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben und deren Rente bislang sehr gering war, können sich jetzt freuen. Die Grundrente kommt! Die SPD hat damit einen sozialpolitischen Meilenstein erreicht,“ erklärte SPD Ortsvereinsvorsitzende Karin Kreher. Die Lebensleistung vieler Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet sowie Kinder großgezogen und Angehörige gepflegt haben, werde endlich ohne zum Amt gehen zu müssen anerkannt.

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Auf die Einzelheiten haben sich am Sonntag die Spitzen der Großen Koalition in Berlin geeinigt. Frauen und Männer, die bislang trotz eines langen Arbeitslebens nur wenig Rente hatten, werden durch die Grundrente künftig spürbar mehr in der Tasche haben. Wer 35 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt hat, hat künftig Anspruch auf die Grundrente, wenn ansonsten die Rente zu niedrig wäre. Auch Teilzeitarbeit, Kindererziehung und Pflege zählen mit. Wer in dieser Zeit also zu wenig für eine auskömmliche Rente verdient hat, bekommt einen Aufschlag – und damit spürbar mehr als etwa der Betrag in der Grundsicherung. Der Einigung nach ist die Grundrente eine Leistung der Rentenversicherung.

Eine umfassende Bedürftigkeitsprüfung, wie CDU und CSU es wollten, ist vom Tisch. Lediglich das Die Grundrente bedeutet mehr Geld für rund 1,2 bis 1,5 Millionen Rentnerinnen und Rentner – darunter 80 Prozent Frauen – zum Beispiel eine Friseurin, die 40 Jahre lang auf dem Niveau von 40 % des Durchschnittslohns voll gearbeitet hatte. Sie bekommt dann monatlich statt derzeit 528 Euro auf 933 Euro. Lediglich das Einkommen wird unbürokatisch durch einen Datenaustausch zwischen Rentenversicherung und den Finanzbehörden geprüft. Dabei gelten Freigrenzen für Alleinstehende von 1.250 Euro und für Paare von 1.950 Euro. Ein Freibetrag wird außerdem beim Wohngeld eingeführt, damit die höhere Rente nicht an anderer Stelle wieder verrechnet wird.

 

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