Tag der offenen Tür“ im Hallenbad. Münster darf nicht baden gehen!

Veröffentlicht am 14.10.2019 in Presse

Das Münster nicht mehr Baden gehen darf, mußte Bürgermeister Gerald anordnen, als nach den Sommerferien, das Münsterer Hallenbad nach der traditionellen Sommerpause wieder eröffnet werden sollte. Ein staatlich geprüfter Sachverständiger hatte gravierende technische Mängel festgestellt. Die Sicherheit von Personal und Badbesuchern ist nicht mehr gewährleistet. Das Bad muß bis auf Weiteres geschlossen bleiben.

Bei einem Tag der offenen Tür im geschlossenen Hallenbad machten sich am letzten Donnerstag (10. Oktober) ca. 60 Bürgerinnen und Bürger - auch aus dem Umland - selbst ein Bild vom technischen Zustand des Hallenbades. Eine externe Fachfirma, die bisher nicht an den Arbeiten im Hallenbad beteiligt war, prüft derzeit die Technik des Bades auf Herz und Nieren, um festzustellen, was an der technischen Anlage getan werden muß, damit das Bad wieder in Betrieb gehen kann. Das ist nur ein Teil der Untersuchungen, die derzeit durchgeführt werden. Geprüft wird auch der Beton des Schwimmbeckens.

Das Hallenbad ist nicht nur für die Münsterer Bürgerinnen und Bürger von Bedeutung. Fast 70 % der jährlich rund 95.000 Besucherinnen und Besucher kommen aus dem Umland von Münster. 11 Schulen – davon sogar zwei aus dem Kreis Offenbach - nutzen das Hallenbad für den Schwimmunterricht. Aquafitness- und Schwimmkurse sind regelmäßig ausgebucht. Das Hallenbad ist nicht nur ein Teil der Lebens- und Wohnqualität sondern auch wichtig für die Gesundheit und Fitness der Bevölkerung. Deshalb wird die SPD Münster sich dafür einsetzen, daß das Bad so schnell wie möglich wieder in Betrieb genommen werden kann.

Leider hat der offene Brief von Bürgermeister Gerald Frank an den hessischen Minister des Innern und für Sport mit der Bitte um finanzielle Unterstützung bei der Sanierung des Hallenbades nicht den gewünschten Erfolg gehabt. Die auf solche Anfragen offensichtlich standardisierte Antwort enthielt den Hinweis auf das, vom Land Hessen aufgelegte SWIM-Programm und die zugehörigen Antragsformulare.

„SWIM ist ein 50 Millionen-Förderprogramm des Landes Hessen, das auf fünf Jahre verteilt lediglich 10 Millionen pro Jahr für ganz Hessen zur Verfügung stellt. Bei über 300 Frei- und Hallenbädern in Hessen ist das noch nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein und keine wirklich ausreichende Hilfe für die Gemeinden. Allein im Landkreis Darmstadt-Dieburg werden nach ersten Schätzungen für die Sanierung der Bäder über 30 Millionen Euro benötigt.“ kommentiert SPD-Gemeindevertreter Fritsch die Antwort des Innenministers.

Auch das Verständnis für die Situation in Münster, das ein, für den Landtagswahlkreis zuständiger Politiker, der aufgrund seiner Position in seiner Partei durchaus Einfluß auf die Entscheidungen der hessischen Landesregierung hat, hilft nicht weiter. „Vom Verständnis allein, wird das Hallenbad nicht saniert. Da müssen schon Euros fließen.“ stellt Fritsch lakonisch fest. „Es ist der Initiative unseres Bürgermeisters Gerald Frank zu verdanken, daß sich jetzt im Landkreis ein Arbeitskreis aus acht Bürgermeistern gebildet hat, um eine Lösung für den Betrieb von Frei- und Hallenbädern zu finden.“
Denn nicht nur Münster sondern auch Babenhausen, Dieburg und Pfungstadt  - um nur drei Gemeinden zu nennen – haben Probleme.

„Vielleicht sollten die betroffenen Schulen (Eltern und Lehrer), Vereine, Bürgerinnen und Bürger ihren Unmut über geschlossene Bäder, hohe Eintrittspreise, verkürzte Öffnungszeiten der Bäder nicht allein gegenüber den Bürgermeistern und Kommunalpolitikern äußern. Denn die kennen den Wert und die Wichtigkeit der Bäder. Vielmehr sollten sie ihr Mißfallen über die immer schlechter werdende Infrastruktur im Schwimmbadbereich direkt der Hessische Landesregierung (Staatsminister Peter Beuth, Hessisches Ministerium des lnnern und für Sport, Friedrich-Ebert-Allee 12, 65185 Wiesbaden) und dem direkt gewählten Landtagsabgeordneten kundtun.“ regt Fritsch an.

Die SPD Münster wird Bürgermeister Gerald Frank bei seiner Aufgabe im Arbeitskreis unterstützen und sich dafür einsetzen, daß Münster so bald wie möglich wieder baden gehen kann.

Bürgerinnen und Bürger können Ihre Meinung und Anregungen der SPD-Fraktion mitteilen, entweder, über das Kontaktformular der Internetseite www.spd-muenster-altheim.de oder mit Mail an fraktion@spd-muenster-altheim.de

 

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